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  • Serena

Energetisches Pacing

Aktualisiert: 2. Juni 2022

Draussen scheint die Sonne 😊 Endlich! Nach einem grauen November und Dezember tut jeder Sonnenstrahl gut und gibt Energie. Und die kann ich gerade gut gebrauchen…


Eigentlich läuft’s bei mir. Privatleben: top, Beruf: spannend und abwechslungsreich, Schmerzen: immer da, aber vergleichsweise ganz okay. Trotzdem merke ich immer wieder, dass meine Energie noch überhaupt nicht dort ist, wo sie einmal war. Stürze ich mich Anfang Woche motiviert in die Arbeit (ja, manchmal passiert das 😉), bin ich Montag und Dienstag kreativ, produktiv und kann aus dem Vollen schöpfen. Gegen Mitte Woche spüre ich aber oft, wie sich das Blatt dreht. Gegen Nachmittag fühle ich mich dann ausgelaugt, energielos und habe Probleme mich zu konzentrieren. Wenn ich nach so einem Tag aus dem Büro nach Hause komme, lege ich mich erst mal hin. Am liebsten im Dunkeln, ohne Geräusche, zusammengerollt und versuche irgendwo noch einen Funken Energie zu finden. Nicht selten verabschiede ich mich vor neun ins Bett.



Eigentlich hatte ich mich nach einer Eiseninfusion im Oktober wieder viel besser gefühlt. Doch im Dezember schlich sich die Erschöpfung zurück in mein Leben. Ich schob sie lange auf die dunklen und düsteren Tage, die uns der Hochnebel bescherte. Inzwischen vermute ich, dass ich meine Energie einfach wieder besser einteilen muss. Denn mit dem Dezember kam nicht nur der Hochnebel und die Kälte, sondern auch ein grosses Illustrationsprojekt. Das macht mir gerade sehr viel Freude und die Arbeit daran bereichert mein Berufsleben enorm! Aber ich habe unterschätzt wie anstrengend es ist, drei Projekte nebeneinander zu koordinieren – auch wenn ich an allen gerne arbeite (natürlich mit den Hochs und Tiefs, die immer dazugehören…).


Als ich heute am Text zum Pacing geschrieben habe, habe ich realisiert, dass ich mir die Prinzipien «Kleine Schritte – Pausen – Teilziele» wieder mehr zu Herzen nehmen sollte.


  • Kleine Schritte: Ich weiss, was ich in einer Woche erledigen sollte. Aber oft arbeite ich einfach so lange, bis ich nicht mehr kann und überschreite so immer wieder meine Belastungsgrenze. Deshalb Notiz an mich: To Do’s auf die einzelnen Tage verteilen und aufhören, wenn ich alle erledigt habe – auch wenn ich noch Energie habe. Die setze ich dann lieber für etwas ein, das mir guttut. Auch wichtig: chillen, wenn mal was auf der Strecke bleibt. Oder wie mein Grossvater immer sagte: «Nimm´s locker!».


  • Pausen: Schnell einen Kaffee holen und weitergeht’s. So sehen meine Pausen meistens aus. Hier gilt das (leicht abgeänderte) Motto eines berühmten Schweizer Schokomilchpulvers: «Mit Pausen chaschs ned besser, aber länger.» Deshalb: Atmen, dehnen, meditieren, mir Zeit für den Kaffee nehmen, quatschen, einen Song hören, …


  • Teilziele: Wenn ich mir etwas vornehme, hätte ich es am liebsten gestern schon erledigt. Ich bin Expertin im Mich-Unter-Druck setzten. Slow down! Kleine Ziele machen mehr Spass und führen entspannter zum Ziel. OMMM… 😉



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